Wirtschaftliches Stoßen auf der Drehmaschine

Mit dem Stoßaggregat LinA ist die Komplettbearbeitung von Werkstücken in nur einer Aufspannung auf der Drehmaschine möglich.

Das Stoßaggregat LinA von BENZ ermöglicht auf Drehmaschinen die komplette Fertigung von Werkstücken in nur einer Aufspannung. Das reduziert die Rüstzeiten und macht den Fertigungsprozess schlanker.

Das Stoßaggregat LinA wurde speziell für das Stoßen auf Drehmaschinen entwickelt.

Wie schon mit den modularen Schnellwechselsystemen BENZ Solidfix® und BENZ CAPTO™ hat die BENZ GmbH Werkzeugsysteme aus Haslach auch mit dem neuen radialen Stoßaggregat LinA ein Produkt entwickelt, das auf Rüstzeitreduzierung und Prozessoptimierung ausgerichtet ist. Das Stoßaggregat reduziert speziell beim wirtschaftlichen Fertigen von Nuten, Innen- und Außenverzahnungen, Innensechskant, Torx und Sonderprofilen auf Drehmaschinen die Maschinenhaupt- und Nebenzeiten. Werkstücke lassen sich in nur einer Aufspannung an der CNC-Drehmaschine fertigen. Das Umrüsten auf andere Maschinen zur Fertig- bzw. Weiterverarbeitung wird eingespart, was die Kosten für Rüsten und gleichzeitig die Durchlaufzeiten reduziert.

Vorgang Stoßzyklus

Mit dem radialen Stoßaggregat LinA sind Werkstoffe mit einer Zugfestigkeit von bis zu 1000N/mm² bearbeitbar. Ein Exzenter wandelt die Drehbewegung der Antriebswelle in eine Linearbewegung an der Antriebsseite um. Der Stößel taucht mit der Schneide in das Werkstück ein und hebt nach dem Stoßvorgang über eine integrierte Abhebeeinrichtung ab. Diese verhindert gleichzeitig den Verschleiß bzw. das Ausbrechen der Schneide beim Zurückfahren aus dem Werkstück. Der nutzbare Stoßhub liegt bei 32 Millimeter und die maximale Nutenbreite zwischen 8 und 10 Millimeter. Die enorm hohe Steifigkeit und damit die Bearbeitungsqualität des Stoßwerkzeugs wird von einer ausgeklügelten Linearführung gewährleistet. Zudem sorgen Wälzlagerungen mit Fett-Dauerschmierung auch bei starker Belastung des Aggregats für eine geringe Wärmeentwicklung. Dank des teilmodularen Aufbaus ist die LinA mit unterschiedlichsten Antriebsvarianten und Schäften kompatibel.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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