Vereinfachte Integration von Lasermarkierern in Fertigungslinien: Die Mini-Inline Lösung von Technifor

Mini-Inline_mit-Markierung-auf-GetriebeVon 05. bis 08. Oktober 2015 findet in Stuttgart die Motek statt. Für das weltweitführende Unternehmen Gravotech, Spezialist in der Gravier- und Markiertechnologie, stellt die Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung einen der wichtigsten Termine im Jahr dar. Mit seiner Leitmarke Technifor präsentiert das Unternehmen in Halle 7, Stand 7432, eine Weltneuheit, die die Integration von Lasern in Produktionslinien maßgeblich vereinfacht.

Technifor verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Teilemarkierung zur Qualitätssicherung, automatischen Produktidentifizierung und dauerhafter Rückverfolgbarkeit im industriellen Umfeld. Neben dem Anspruch, mit seinen vielfältigen Markiersystemen dauerhafte, präzise Markierungen anzubieten, spielt die Integration der Markiersysteme in bestehenden Fertigungslinien eine immer größere Rolle in der Entwicklung neuer Lösungen.
Entstanden ist das Laserschutzkonzept Mini-Inline im Rahmen eines Sonderbauprojekts für mehrere Kunden aus der Automobilbranche. Nun ist das langjährig erprobte System jedem zugänglich, der nach einer sicheren, kostengünstigen und einfach integrierbaren Lasermarkierung, vor allem für große, sperrige Teile, sucht.

Eine sichere, kostengünstige und platzsparende Lösung in Fertigungslinien
Die Mini-Inline wird auf dem Laserkopf montier und bildet eine Art Schutztrichter zwischen dem Laserkopf und dem zu markierenden Werkstück. Dadurch kann eine Abschirmung des Laserstrahls nach außen gewährleistet werden und das System erreicht somit die sichere Laserklasse 1. Diverse Sicherheitssysteme verhindern eine Laseremission, falls die Mini-Inline nicht dicht auf dem Werkstück aufsitzt.
Zusätzliche Laserschutzgehäuse und Schließeinrichtungen sind dank dieses Laserschutzkonzepts überflüssig geworden. Dadurch wird die Integration des Lasers in eine bestehende Fertigungslinie oder die Planung einer neuen Fertigung erheblich vereinfacht. Durch die Laserklasse 1 ist die Mini-Inline direkt am Fertigungsort flexibel integrierbar.
Neben dem Sicherheitsaspekt durch die Laserklasse 1 bietet die Mini-Inline ebenfalls deutliche Vorteile in Bezug auf Bauraumoptimierung und Kosteneffizienz. So sind auch Markierungen an großen, sperrigen Werkstücken, beispielsweise Karosserieteilen, möglich. Die Unterbrechung der Fertigungslinie durch große Laserschutzeinrichtungen ist dank der Mini-Inline nicht mehr notwendig. Durch die kompakte Bauweise zwischen dem Laserkopf und dem Werkstück verursacht diese Lösung keinen Bauraumverlust und ermöglicht erhebliche Kosteneinsparungen durch den Verzicht auf externe Schutzgehäuse oder komplett abgeschlossene Laserschutzbereiche. Der Kontaktbereich auf dem Werkstück ist nur wenig größer als die Markierung selbst.

Mögliche Anwendungen für eine Mini-Inline
Entwickelt wurde die Mini-Inline ursprünglich für die Automobilbranche für die Markierung von großen Karosserieteilen direkt in der Schweißzelle. Der Laser ist fest montiert und wird von einem zentralen Roboter bedient. Dabei ist der Laser eine von mehreren Bearbeitungsstationen. Durch Einsparung einer Laserschutzkabine mit aufwendigen Schließvorrichtungen, kann der Laser wie jede andere Station, von einem Roboter bedient werden, ohne das Werkstück ablegen zu müssen. Dadurch entstehen signifikante Vorteile in Bezug auf Taktzeit und Ablaufoptimierung sowie Bauraumeinsparung in der Fertigungszelle.
Die Mini-Inline kann auch in der spanenden Teilefertigung eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Motorgehäusen. Dies ist möglich durch Integration des Lasers, entweder direkt in der Bearbeitungsmaschine oder in Zwischenpositionen während des Teilehandlings.
Ein weiterer Einsatz der Mini-Inline kann in der Endmontage stattfinden, wo beispielsweise eine durchgehende Fertigungslinie und der Prozessablauf es nicht erlaubt, das Werkstück in eine Laserkabine zu führen.
Kompakt, sicher, flexibel. Mit dem Mini-Inline Konzept revolutioniert Technifor den Integrationsprozess von Lasermarkierern in bestehenden Fertigungslinien.

Autor: GravoTech GmbH

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