Stahl trifft CFK – CFK zeigt seine Stärke auf der AMB

Patentierte thermostabile Führungsschienenbefestigung

Patentierte thermostabile Führungsschienenbefestigung

Dass die AMB sich in diesem Jahr mit einem Sonderprogramm dem Thema CFK widmet hat einen guten Grund: Geringes Gewicht und die einstellbare, bei Bedarf sehr hohe spezifische Steifigkeit, gepaart mit einer niedrigen, ebenfalls definierbaren Wärmeausdehnung sind die wertvollen Werkstoffeigenschaften, die CFK gegenüber Stahl bietet und die in signifikante Mehrwerte für den Anwender umgesetzt werden können.

Für den Werkzeugmaschinenbauer bedeutet dies gesteigerte Maschinengeschwindigkeiten, bspw. bei Einsatz der CFK-Leichtbauweise für die beschleunigten Massen von Y- und Z-Achsen.
Auf dem Messestand demonstriert xperion mit dem X-GIRDER diese Bauweise, die sich im Praxiseinsatz bereits bewähren konnte und zu einer 20%igen Geschwindigkeitssteigerung ohne Qualitätsverlust führte.

Die Verbindung der so verschiedenen Werkstoffe Stahl (Führungsschiene) und CFK (Trägerkörper) bringt jedoch Herausforderungen mit sich: Während der CFK-Träger nahezu thermostabil ist, dehnt sich Stahl unter Wärmeeinwirkung aus. Eine starre Verbindung würde bei schwankenden Einsatztemperaturen zu Verwerfungen führen und damit die Wiederholgenauigkeit gefährden. Mit einer patentierten Befestigungslösung ist es xperion gelungen, eine axiale Ausdehnung der Führungsschiene zuzulassen und damit alle Bedenken hinsichtlich Wiederholgenauigkeit zu verwerfen.

Vielfältige Möglichkeiten zur Krafteinleitung

Vielfältige Möglichkeiten zur Krafteinleitung

„Ein komplexes Stahlbauteil kann nie 1:1 durch eine CFK-Komponente ersetzt werden“, erklärt Thomas Henß, Geschäftsführer bei xperion components GmbH & Co. KG in Laudenbach. „Eine werkstoffgerechte CFK-Formgebung kann sich erheblich von der eines Stahlteils unterscheiden. Deswegen entstehen CFK-Komponenten in enger Zusammenarbeit unserer Werkstoffspezialisten mit den Konstrukteuren unserer Kunden.“

CFK ist der Werkstoff, aus dem das Laudenbacher Unternehmen xperion components bereits seit 1989 erfolgreich Maschinenkomponenten entwickelt und produziert. „Der faszinierende Werkstoff erlaubt einen Individualisierungsgrad, den kein anderer Werkstoff bietet – und damit die Möglichkeit, bisherige, durch Materialeigenschaften gesetzte Grenzen aufzuheben.“

Autor: Redaktion

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