Sandvik Coromant präsentiert Tailor Made Fasbohrer für optimierte Kosten pro Bohrung und lange Standzeit

CoroDrill 870 FasbohrerSandvik Coromant, Weltmarktführer für Werkzeuge, Werkzeuglösungen und Know-how in der metallbearbeitenden Industrie, bietet mit dem neuen CoroDrill® 870-Fasbohrer eine verbesserte Lösung für angefaste Bohrungen, die die Wirtschaftlichkeit des Bearbeitungsprozesses enorm erhöht. Das innovative Werkzeug ermöglicht die Herstellung angefaster Bohrungen in nur einem Arbeitsgang, wodurch die Werkzeug-/Schneidplattenkosten pro Bohrung und/oder die Maschinenkosten pro Bohrung deutlich reduziert werden – bei einer verlängerten Standzeit.

Das für ISO P- (Stahl) und ISO K- (Gusswerkstoffe) Materialien konzipierte CoroDrill 870-Wechselkopfbohrerprogramm beinhaltet nun einen 45°-Fasbohrer mit Schneidplattentechnologie der Tailor Made D275-Reihe.

Bei der Bearbeitung einer Autoradnabe aus niedriglegiertem P1-Stahl (190 HB) auf einem vertikalen Bearbeitungszentrum mit Emulsionskühlung überzeugte der neue CoroDrill 870-Fasbohrer: In dem 14 mm starken Werkstück waren Bohrungen mit einem Durchmesser von 12,6 mm und einer 45°-Fase gefragt. Hierbei erzielte der neue Bohrer gegenüber einem vergleichbaren Konkurrenzprodukt eine hundertprozentige Standzeiterhöhung; auch die Gesamtbohrlänge – ohne Toleranzgrenzenüberschreitungen – wurde mit 60 Metern verdoppelt.

Der CoroDrill 870-Fasbohrer ist je nach Anforderung mit einer oder zwei Fasschneidplatten erhältlich. Da der CoroDrill 870 mit zwei Fasschneidplatten dünnere Späne erzeugt, eignet er sich besonders für mittlere oder hohe Vorschubgeschwindigkeit, für Bearbeitungen unter instabilen Bedingungen oder solchen, die eine große Fasenbreite benötigen. Mit nur einer Faswendeschneidplatte liefert das Werkzeug dickere Späne und somit einen besseren Spanbruch in stabilen Anwendungen, bei geringem Vorschub oder kleiner Fasenbreite. Für den neuen CoroDrill 870-Fasbohrer ist eine ganze Reihe von Schneidplattengrößen verfügbar.

Mit der Fasschneidplatte im Eingriff sollte die Vorschubgeschwindigkeit nicht verändert werden. Dies ist besonders bei der Herstellung von Sackbohrungen wichtig, da es bei einer Verringerung des Vorschubs zu unerwünschten, langen Spänen kommen kann.

Autor: Redaktion

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