Rückführung: In nur acht Adern alles drin

Mit dem neu entwickelten SDF3 hat Kollmorgen die bis dato notwendige Zahl an Anschlussadern seines Digitalresolvers von vier auf zwei halbieren können. Dieses eigenentwickelte Rückführungssystem setzt das Unternehmen aus Ratingen im Rahmen seiner 2003 in den Markt gebrachten Einkabelanschlusstechnik zwischen Servoregler und Servomotor ein.

Zwei Adern reichen aus, um den Digitalresolver mit Strom zu versorgen, die Kommunikation zu realisieren und gleichzeitig die Motor ID und die Temperaturdaten zu übertragen. Damit kann Kollmorgen die Einkabelanschlusstechnik mit einem achtpoligen Standardmotorkabel realisieren – drei Phasen, einmal PE, zwei für die Bremse und zwei für das Rückführungssystem. Aufgrund der hohen Störfestigkeit lassen sich die Daten ohne EMV-Probleme innerhalb eines Kabels sicher übertragen.

Die Weiterentwicklung des robusten wie preiswerten Rückführungssystems – in mehr als die Hälfte aller Servoanwendungen kommen Resolver zum Einsatz – senkt darüber hinaus die Variantenvielfalt bei der Anschlusstechnik. Der Hintergrund: Mit nur einem Kabeltyp sind sowohl Motoren mit digitalen Resolver SFD3 als auch Antriebe mit Multiturn- oder Hiperface DSL Encoder anschließbar. Auf diese Weise lassen sich bestehende Rückführungssysteme in Maschinen auch später noch sehr einfach wechseln, ohne die Verkabelung komplett neu zu verlegen. Zudem kann es auch keine Verwechselungen geben, weil nur ein Typ durchgängig zum Einsatz kommt.

Bild: Beim SFD3 verbindet Kollmorgen die Vorteile der Einkabelanschlusstechnik mit der robusten wie preiswerten Resolverrückführung.

Bildmaterial: gii

Autor: KOLLMORGEN Europe GmbH

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