Neues Kohlenwasserstoff basierendes Dielektrikum für das Drahtschneiden

lonoFil Drahterosions-Dielektrikum "Sag niemals nie"

Dr. Manfred Storr, Geschäftsführender Gesellschafter

Bei der Hartmetallbearbeitung in Drahtschneidemaschinen ist Cobalt-Leaching und somit auch Korrosion ein Problem, das schwer in den Griff zu bekommen ist. Deshalb hat sich oelheld zusammen mit führenden Unternehmen der Erodierbranche und der Universität in Leuven (Belgien) zu einem Forschungsprojekt entschlossen, um ein auf Kohlenwasserstoff basierendes Dielektrikum zu entwickeln, das direkt auf die Drahtschneidetechnologie abgestimmt ist. Das Ergebnis heißt IonoFil und bedeutet: Kein Cobalt-Leaching, keine Korrosion, bessere Feinstbearbeitung.

Vor allem die Standzeiten von Hartmetallstempeln können durch den Ausschluss von Cobalt-Leaching enorm verlängert werden. Aufwändiges und kostenintensives Deionisieren des Wassers mit Harzen, Korrosionsschutz – vor, während und nach der Bearbeitung – sowie häufige Wechsel des Mediums gehören, dank der aus dem oelheld eigenen Technologiezentrum stammenden Entwicklung, der Vergangenheit an. Durch IonoFil als Dielektrikum sind auch kleinere Funkenspalte möglich, die es erlauben, mit demselben Drahtdurchmesser kleinere Innenradien herzustellen. In gleichem Maß steigt auch die Qualität der Oberflächen, die mit Rauheiten bis zu Ra 0,01µm deutlich schneller und leichter als mit Wasser erreicht werden konnten.

Zusammengefasst bietet IonoFil folgende Vorteile:
• Kein Cobalt-Leaching bei Hartmetall
• Bessere Oberflächenqualitäten
• Keine Korrosion an Teilen und der Maschine
• Bessere Feinstbearbeitung
• Kleinere Funkenspalte
• Kein mikrobiologischer Befall
• Geringerer Thermoschock
• Weniger Wärmerisse

„Konsequentes Fluid Management und innovative Produktentwicklung, gestärkt durch permanente
Qualitätssicherung, sind der Schlüssel für den Erfolg unserer Produkte.“
Dr. Manfred Storr
Geschäftsführender Gesellschafter

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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