Neuer Stoßkopf schafft mehr Möglichkeiten

Damit können die Anwender ein deutlich breiteres Bauteilspektrum bearbeiten.

Das Unternehmen kommt mit dieser Entwicklung den Anforderungen von Lohnfertigern im Verzahnungsbereich entgegen, da häufige Werkstückwechsel einfacher möglich sind. Die Rüstzeiten verkürzen sich, weil mit der elektronischen Schrägführung, wenn überhaupt, lediglich noch das Schneidrad gewechselt werden muss. Hinzu kommt, dass die Kunden nicht in mechanische Führungen investieren müssen. Der Hublagenverfahrbereich des SKE 120 ist mit 650 Millimeter bei der Baukasten-2-Ausführung mehr als doppelt so groß wie bei der des SKE 240, der 300 Millimeter bietet. Manche Bauteile erfordern eine größere Hublänge (größere Verzahnungsbreite), manche Bauteile einen größeren Hublagenverfahrbereich (längere Werkstücke mit entsprechend größerer Verzahnungshöhe über Tisch). Die Stoßspindel ist hydrostatisch gelagert und geführt.

Neben dem flexiblen Werkstückspektrum war eine weitere Vorgabe, effizient und mit optimalen Qualitäten fertigen zu können. Der Prozess selbst ist daher sehr produktiv, aufgrund der hohen Hubzahl von 1.200 Doppelhüben pro Minute. Grundlage für diesen einzigartigen Wert sind der hochdynamische Antrieb und die leistungsstarke Steuerungstechnik, bei bestmöglicher Steifigkeit.

Autor: Liebherr-Verzahntechnik GmbH

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