Neuer Fräser von CERATIZIT bringt 20 Prozent Ersparnis und größere Schnitttiefe

MM271-17-01

Wendeschneidplatte

Mario Wolf

CERATIZIT bringt einen neuen Fräser auf den Markt: MaxiMill 271-17 fräst bis zu 8,4 Millimeter tief. Er fräst tiefer als vergleichbare Werkzeuge und verbraucht dabei weniger Leistung. Zudem ist er mit seinen acht nutzbaren Schneidkanten wirtschaftlich attraktiv. Die patentierte Schneidengeometrie ermöglicht weiche Schnitte und eine gute Oberflächenqualität beim Schruppen.
Beim Bearbeiten von Großteilen, wie beispielsweise Stahlbauteilen oder Motorblöcken, ist ein effizientes Frässystem erforderlich. Da die Zeiteinsparung bei rohen Oberflächen eine enorme Rolle spielt, bevorzugen Anwender größere Schnitttiefen. Gleichzeitig gilt das Ziel, an den Arbeitsspindeln so wenig Leistung wie möglich zu verbrauchen.

Der neue Fräser MaxiMill 271-17 von CERATIZIT erfüllt genau diese Anforderungen. Er meistert Schnitttiefen von bis zu 8,4 Millimetern – bei Stahl, rostfreiem Stahl und Eisenguss. Bei der Entwicklung des neuen Fräsers legte die F&E-Abteilung von CERATIZIT ihr Augenmerk besonders auf die Geometrien. „Mit einer speziellen Technik haben wir komplett umlaufende, doppelt positive Freiflächen gefertigt. Dadurch schneidet der Fräser besonders weich“, erläutert Mario Wolf, Produktmanager bei CERATIZIT. Das heißt für den Anwender: MaxiMill 271-17 verbraucht im Vergleich zu herkömmlichen Fräsern 20 Prozent weniger Leistung und fräst dabei deutlich tiefer. Zudem handelt es sich für den Anwender auch wirtschaftlich gesehen um eine attraktive Werkzeuglösung. Mit acht nutzbaren Schneidkanten kann der Fräser effektiv genutzt werden und steigert deutlich die Produktivität.

Prozesssicher und optimal verschleißfest

Mario Wolf: „Wir haben bei MaxiMill 271-17 extra große Spanräume konstruiert, die den Span optimal ausbringen. Gleichzeitig ist es uns gelungen, den Fräskörper stabil und kompakt zu halten.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass nur minimale Vibrationen auftreten und der Fräsprozess somit äußert stabil ist. Außerdem wurde bei der Geometrie der Wendeschneidplatte darauf geachtet, dass die Schneidkanten abfallend sind. Das ermöglicht einen schälenden Schnitt. Die Schnittkräfte verteilen sich gleichmäßig und dadurch auch die Temperatur. „Das Zusammenspiel höchstmöglicher Schnittparameter und der gewählten HyperCoat-Hartmetallsorten führt zu einem optimalen Verschleißschutz und maximalen Standzeiten der Wendeschneidplatten“, so Wolf.
Neben Maschinenbau, Automobilindustrie und mittlerer Schwerzerspanung, hat MaxiMill 271-17 auch in der Schiffsbau- und Ölindustrie großen Erfolg. Dort werden Teile mit Nickel-Basislegierungen eingesetzt, die beim Bearbeiten zäh und abrasiv sind. Diese bearbeitet der Fräser mühelos – dank seiner positiven Einbaulage.

Flexibel anwendbar

CERATIZIT bietet seine Werkzeuglösung in unterschiedlichen Spanleitstufen an. Die Geometrie –F ist sehr schnittig. Anwender setzen sie speziell für die feine Zerspanung oder rostfreie Materialien ein.
Die universell einsetzbare Geometrie –M ist die erste Wahl bei Stahlwerkstoffen. Diese Spanleitstufe bietet eine ideale Kombination aus Schnittigkeit und Stabilität. Für stark unterbrochene Schnitte und allgemein schwierige Einsatzverhältnisse ist die Geometrie –R geeignet. Ihre Schneidkante ist robust und sehr stabil.

Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“

CERATIZIT S.A. ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die in mehr als 50 Ländern international aufgestellte Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. Mit mehr als 400 Patenten und rund 5500 Mitarbeitern ist CERATIZIT Ihr starker Partner überall auf der Welt.

 

Autor: Redaktion

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