Neue Vibrationsdämpfer für Tiefbohrbearbeitungen ermöglichen hohe Maschinenauslastung

Beim Tiefbohren sind neben der Maßgenauigkeit, Toleranz und Oberflächengüte eine hohe Zerspanungsleistung und -präzision entscheidend. Darüber hinaus ist die Prozesssicherheit absolut maßgeblich für den Bearbeitungserfolg.

Bei der Herstellung langer Bauteile mit STS (Single Tube System)-Maschinen gibt es einige prozesskritische Anforderungen. Viele Tiefbohrbearbeitungen sind extrem anspruchsvoll und müssen in puncto Zerspanungsleistung bis an die Grenze gehen. Das führt zu höheren Kräften und Spannungen im Werkzeug und das wiederum zu Problemen mit Vibrationen. Maschinenbediener müssen daher häufig die Spanneinheit des Vibrationsdämpfers per Hand anpassen. Allerdings ist eine Anpassung per Hand bei großen rotierenden Werkstücken vor allem aufgrund der geforderten hohen Genauigkeit nicht einfach. Zudem ist das Verletzungsrisiko sehr hoch.

Sandvik Coromants Vibrationsdämpfer lösen diese Probleme: Dank der erfolgreichen Dämpfung der Vibrationen sind Bearbeitungsprozesse mit hoher Präzision und hochwertigen Oberflächen problemlos möglich. Weil dies zudem risikofrei über die Maschinensteuerung geschieht, unterstützen die neuen Dämpfer einen anwendersicheren Produktionsprozess. Beim Stromausfall kommt eine Selbstverriegelungseinheit zum Einsatz. Resultat der kontrollierten Vibrationen sind ein reduzierter Werkzeugverschleiß, höhere Maschinenlaufzeiten und eine sichere Arbeitsumgebung.

Sandvik Coromants neue Vibrationsdämpfer sind sowohl für stoßende als auch für ziehende Anwendungen einsetzbar.

Autor: Sandvik Coromant

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