Neue Generation horizontaler Honmaschinen für die wirtschaftliche Bearbeitung in kleinen und mittleren Losgrößen

horizontale Honmaschine

horizontale Honmaschine

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes von Anwendern und Maschinenherstellern wurde von der Gehring Technologies GmbH eine neue Generation horizontaler Honmaschinen für die Lohn- und Werkstattfertigung entwickelt. Das Maschinenkonzept arbeitet mit modernsten Technologien einzelner Baugruppen und bietet somit größtmögliche Präzision, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität bei reduzierten Rüst- und Bearbeitungszeiten.

Bei Lohnbetrieben in der Werkstattfertigung und im Erstmusterbau bestehen hinsichtlich Flexibilität und Wirtschaftlichkeit höchste Anforderungen. Von der Handhonbearbeitung in der Einzelteilfertigung bis hin zum vollautomatischen Betrieb müssen alle geeigneten Betriebsarten in kurzer Zeit verfügbar sein. Bei der Erfüllung der Qualitätsanforderungen sind daher neben kurzen Rüst- und Bearbeitungszeiten auch Bedienerfreundlichkeit und Arbeitssicherheit von großer Bedeutung.
Das Maschinenkonzept ist für die Honbearbeitung von unterschiedlichsten Losgrößen und kurzfristig wechselnden Produktspektren ausgelegt. Möglich ist sowohl Hand- als auch automatisches Honen. Präzisionsbauteile mit Bohrungsdurchmessern bis ca. 45 mm und Honlängen bis ca. 200 mm können optimal bearbeitet werden. Der hochdynamische Linearmotor ermöglicht Hubgeschwindigkeiten von bis zu 60 m/min und Beschleunigungen von 40 m/s². Die patentierte elektro-mechanische Zustellung mit Kraftsensor bietet zudem kraft- und weggeführtes Honen. Hohe Abtragsvolumen sowie kurze Bearbeitungszeiten und -qualitäten sind problemlos realisierbar.
Durch die kompakte Bauweise sind alle erforderlichen Funktionen wie bspw. die integrierte Kühlschmierstoffaufbereitung mit Feinstfiltration und Kühlung, enthalten.

Bei Bedarf kann die Standardausführung sukzessive um entsprechende Optionen erweitert werden

Dies erzielt einen optimalen Kosten-Nutzen-Effekt für den Anwender.
Für kurze Wechselzeiten und hohe Reproduzierbarkeit sorgt zudem das speziell angepasste und investitionsfreundliche Werkzeugprogramm.
Ein weiteres Novum in diesem Segment ist die einfache Erweiterung der Honbearbeitung mit einer Automatisierung. Die Automationszelle mit Roboter übernimmt neben dem Handling bis zu 4 Nebenprozesse. Durch Plug&Play über eine Standard-Schnittstelle erfolgt die gesamte Kommunikation inklusive direktem Feedback der Messwerte zur Honsteuerung. Bei Bedarf kann eine zweite Honmaschine im Doppeltakt für eine höhere Ausbringung oder zum Vor- und Fertighonen in zwei Operationen angelagert werden.

Autor: Redaktion

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