Neue eco+ Filtertürme sparen bis zu 50 % Strom ein

FILTOWER_eco_opESTA, der Sendener Spezialist für Absaugtechnik, weitet seine eco+ Linie auf immer mehr Geräte und Anlagen aus: Als ergänzende Stand-Alone-Lösung zur Hallenlüftung bei Schweißrauch, Staub und Ölnebel ist auch die FILTOWER-Serie ab sofort in dieser besonders energiesparenden Variante erhältlich. Die neue intelligente Steuerung mit Luftvolumenstromregelung senkt die Energiebilanz der Filtertürme um bis zu 50 % gegenüber Anlagen mit konventioneller Differenzdrucksteuerung.

Das Prinzip von eco+ ist simpel: Kaum ein Absaugprozess erfordert permanent die gesamte Leistungsstärke des Ventilators. Daher operieren die Filtertürme der neuen Reihe nicht auf Basis der maximalen Luftleistung, sondern richten sich nach dem individuellen Luftvolumenstrom aus. Dieser kann je nach Anwendung und Bedarf geregelt und überwacht werden. Möglich macht dies ein Komponenten-Trio aus Luftvolumenstrom-Messung, der von ESTA entwickelten EasyControl-Steuerung, die das Herzstück von eco+ bildet, und dem Frequenzumrichter, der die Anlauf- und Drehzahlregelung des Ventilatormotors übernimmt. Optional integrierte Staubsensoren im Roh- und Reingasbereich der Anlagen liefern zusätzlich wichtige Informationen an die EasyControl-Steuerung und unterstützen die bedarfsorientierte Leistungsregelung. Meldet der Staubsensor im Rohgasbereich eine höhere Staubkonzentration in der Luft, sendet die Steuerung ein entsprechendes Signal an den Frequenzumrichter. Dieser erhöht daraufhin die

Antriebsfrequenz und damit das Luftvolumen. So bieten die eco+ Filtertürme nur dann volle Performance, wenn sie benötigt wird, und sparen Energie, wenn sie nicht erforderlich ist. Die optimierte Luftvolumenstromregelung reduziert nicht nur den Energieaufwand (und damit auch die Betriebskosten), sie erlaubt es zudem, den Absaugprozess lückenlos zu überwachen und aufrechtzuerhalten. So sorgt die permanente Volumenstrom-Messung beispielsweise auch dafür, dass das Gerät einen definierten Mindestvolumenstrom einhält. Dies ist vor allem bei stark gesundheitsgefährdenden Anwendungen (z.B. W3) im Hinblick auf die gesetzlichen Vorschriften entscheidend. Nur so lässt sich gewährleisten, dass der Abscheidegrad konstant und das Arbeitsumfeld frei von Gefahrstoffen ist.
Darüber hinaus bleiben die Bearbeitungsmaschinen stets sauber. Da sich kein Staub ablagern kann, reduzieren sich Ausfälle, und die Produktivität und die Produktqualität werden sichergestellt. Die Luftvolumenstromregelung garantiert einen optimalen Abreinigungszeitpunkt des Filters. Und da die Staubpartikel nicht permanent mit der maximalen Geschwindigkeit das Filtermaterial beaufschlagen, wird das Gewebe geschont und somit die Standzeit des Filters verlängert. „Das Prinzip des volumenstromgeregelten Antriebs trägt der nachhaltigen Produktpolitik von ESTA Rechnung. Die Einsparungen für den elektrischen Strom und die längeren Filterstandzeiten erlauben eine Amortisation innerhalb weniger Monate“, so Dr. Matthias Döppe, Leiter Innovationen und Vorentwicklung bei ESTA.

Auf der AMB, der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung in Stuttgart, haben interessierte Fachbesucher in Halle 4 an Stand 4B68 die Möglichkeit, das Hallenlüftungssystem FILTOWER in der neuen eco+ Ausführung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Autor: ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG

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