Mit drei Schneiden setzen die neuen OSG Spiralbohrer TRS neue Maßstäbe

In Laufruhe und Zentrierung unschlagbar, ist der Erfolg der neuen OSG Bohrer der Serie TRS erstaunlich. Dank der guten Zentriereigenschaften gibt es nahezu keinen Bohrerverlauf. Gleichzeitig resultieren aus den drei Schneiden sehr gute Steifigkeitseigenschaften, die sich auch positiv auf die möglichen Vorschübe und Schnittgeschwindigkeiten auswirken. So konnte beispielsweise bei einem Hersteller für PKW- und NKW-Ersatzteile, bei der Bearbeitung eines Guss-Bauteils, der Vorschub gegenüber einem zweischneidigen Bohrer verdoppelt werden. Bei der Bearbeitung von Kurbelwellenenden in einem Kohlenstoffstahl (S50C) konnten auf einem horizontalen Bearbeitungszentrum die Vorschübe sogar auf 2.950 min-1 verdreifacht werden. In Summe wurde hier im Vergleich zum herkömmlichen Bohren die Produktivität um den Faktor 2,7 gesteigert.

Standzeit teilweise bis zu 500 Prozent verlängert

Neben der hohen Produktivität stehen die Spiralbohrer der Serie TRS auch für Präzision. Es lassen sich ausgezeichnete Oberflächengüten erzielen und die Bohrungsrundheiten werden wesentlich verbessert. Folgt im Anschluss an eine Bohrung beispielsweise ein Gewindebohren, gestaltet sich durch die besseren Vorbohrungen der Gewindebohrprozess einfacher. Durch die damit erzielbar geringere Oberflächenverhärtung erhöht sich zudem die Standzeit der Folgewerkzeuge.

Bezüglich der Standzeiten spielen auch die TRS selbst in einer anderen Liga. OSG gibt diese mit einem Faktor von 1,5 an. Konkrete Bearbeitungen in der Praxis zeigen aber, dass gegenüber den konventionellen Bohrern etwa in der Gussbearbeitung bis zu 500 Prozent längere Standzeiten möglich sind. So setzt OSG mit der neuen TRS Spiralbohrern in Stahl und Guss bei Vorschub, Präzision und Standzeit neue Maßstäbe.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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