METROM – Parallelkinematik für nachhaltige Maschinen

Bild1aWie können mit bereits heute zur Verfügung stehender Technologie Produktionseinrichtungen gestaltet werden, die nur die Hälfte an Energie verbrauchen, extrem wartungsarm sind, weniger Kosten verursachen und nach abgeschlossener Produktherstellung für neue Produkte wieder einsetzbar und umgestaltbar sind?

Solche Produktionseinrichtungen brauchen Maschinen, die auf anderen als den etablierten, seit Jahrzehnten nahezu unveränderten Wirkprinzipien im Aufbau von Werkzeugmaschinen aufbauen. Schon seit vielen Jahren gelten Parallelkinematiken als eine mögliche Antwort, waren aber einige Details bisher noch nicht reif für die Maschinenbau- Praxis.

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Aufbauend auf einer patentierten Fünf- Streben- Parallelkinematik sind in der METROM Mechatronische Maschinen GmbH seit 2001 Maschinen entstanden, die neue Maßstäbe setzen. Man sieht es den Maschinen auf den ersten Blick nicht an, was in Ihnen steckt. Der außergewöhnliche Aufbau nährt Zweifel an der Steifigkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Doch in genau diesen und vielen anderen Punkten zeigt sich die Überlegenheit der Pentapod- Parallelkinematik, verbunden mit der mechatronischen Maschinengestaltung.

Anders als bei herkömmlichen Maschinen wird die Maschinengenauigkeit nicht durch die Justage der Führungen der Achsen und einer Vielzahl an Maßnahmen zur Kompensation von Massenträgheiten und thermischen Verformungen bestimmt, sondern durch eine spezielle Kalibrierung der Hauptspindelpositionen im Raum, verbunden mit neuartiger Regelungstechnik. In Verbindung mit der Temperierung des Maschinengestells, der Kühlung der Parallelkinematik- Achsstreben, der Hauptspindel und des Rundtisches herrschen in der geschlossenen Thermozelle ideale Bedingungen für eine Bearbeitung mit höchster Präzision in 7 Achsen. Die Andronic- Steuerung gewährleistet in Verbindung mit einem zusätzlichen PKM-Rechner sehr schnelle und geometrisch exakte Koordinatentransformationen und Achsbewegungen.

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Die patentierte Gelenkanordnung gewährleistet, dass die Kugelgewinde-Streben der Parallelkinematik im Wesentlichen auf Zug oder Druck beansprucht werden, was in Verbindung mit dem kugelförmigen Ikosaeder- Maschinengestell die Maschine sehr steif macht und zudem ein anderes Schwingungsverhalten als bei konventionelle Maschinen erzeugt. Da die Antriebe direkt auf die Last wirken, indem sie nur die Hauptspindel bewegen und nicht noch zusätzlich nachfolgende Bauteil- Komponenten tragen müssen, ergibt sich ein besseres Last-Massen-Verhältnis, das in Verbindung mit der Antriebsgestaltung eine enorme Energie- Einsparung mit sich bringt. Außerdem können sich Positionierfehler und Elastizitäten der einzelnen Antriebsachsen nicht wie bei herkömmlichen Achsanordnungen addieren. Insgesamt ist der mechanische Anteil der Maschine und der bewegten Maschinenteile auf das Wesentliche reduziert, was die Zuverlässigkeit extrem erhöht.

Die auf der INTEC zu sehende Maschinenvariante verkörpert eine mögliche Verbindung von mobiler Bearbeitung (Maschine zum Werkstück) und stationärem Bearbeitungszentrum. Lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten kennen und überzeugen Sie sich von der Leistungsfähigkeit und den vielen Vorteilen.

Autor: Redaktion

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