Mehr Licht um weniger Geld

(v. li.) Gerhard Melcher, Landesrat Johann Seitinger, Johann Werl, Wolfgang Trois, Werner Färber

EcoCan!, ein vierköpfiges Startup-Unternehmen aus Leoben (Österreich) mit dem Schwerpunkt Lichttechnik und Optimierung hat ein neues Technologiekonzept entwickelt, mit dem der Energieaufwand für Beleuchtung um bis zu 50 Prozent reduziert wird.

„Lightbooster Technologie“ nennt sich die steirische Erfindung von EcoCan!, die enorme Stromreduktionen verspricht. Dabei handelt es sich um eine gewiefte Kombination von leistungsstarken und energiesparenden Longlife Röhren, einer speziellen Kunststofffolie und eigens konzipierte Reflektoren. „Damit wird deutlich mehr und angenehmer wirkendes Licht an den jeweiligen Arbeitsplatz gebracht“, so Wolfgang Trois von EcoCan!. Das Unternehmen wurde im Zentrum für angewandte Technologie Leoben gegründet und entwickelt gemeinsam mit Forschern der Montanuniversität weitere Lichtoptimierungslösungen der Zukunft.

Eine Installation der neuen „Lightbooster Technologie“ in der Ofen- und Beschichtungshalle bei Boehlerit, dem Schneidstoffzentrum und Allianzpartner der LMT Gruppe in Kapfenberg, bestätigt die versprochene Reduzierung des Energieaufwandes für Beleuchtung. Hier brennt das Licht 24 Stunden am Tag, fast das ganze Jahr über. Im Rahmend er Energiesparpolitik des Unternehmens sollte die vor 13 Jahren installierte Beleuchtung erneuert werden. Insgesamt wurden nun 30.000 Euro in die neue Lichttechnik investiert, mit der Boehlerit umgerechnet 68.000 kWh pro Jahr einspart – das entspricht dem Gesamtverbrauch von 15 Einfamilienhäuser und mehr.

Amortisation in weniger als drei Jahren

Aufgrund des innovativen Charakters gab es eine Förderung der Kommunalkredit Public Consulting (KPC), die Förderungsprogramme, Energie- und Klimaschutzprogramme managt. Dadurch rechnet sich die Investition in weniger als drei Jahren. Dabei ist der deutlich geringere Wartungsaufwand im Vergleich zum alten System noch gar nicht einkalkuliert.

Boehlerit-LogoFirmenprofil:

Boehlerit zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Schneidstoffen aus Hartmetall für Werkzeuge zur Metall-, Holz- und Kunststoffbearbeitung und gilt als Entwicklungspionier seit 1932. Mit der Privatisierung im Jahr 1991 und der Einbindung in den Leitz-Firmenverband (weltweit 6300 Mitarbeiter, Umsatz 550 Mio EUR) wurde Boehlerit zum Schneidstoffzentrum der Gruppe und hat eine steile wirtschaftliche Entwicklung gemacht. Durch Investitionen von über 40 Mio EUR in den letzten 10 Jahren, einen F & E – Einsatz von ca. 5 % des Umsatzes und die optimale Nutzung von Synergien in der drittgrößten Werkzeuggruppe Europas, erzeugt Boehlerit mit modernsten Technologien hochqualitative innovative Produkte (darunter an führender Stelle Werkzeugsysteme für die Automotive Industrie und die Hüttentechnik) und erzielt damit weltweit mit ca. 750 Mitarbeitern (davon 500 am Standort Kapfenberg) einen Umsatz von ca. 100 Mio EUR.

Fortgesetzte Investitionen in Mitarbeiter, Technologien, Produktionskapazitäten und Märkte werden das Wachstum der Boehlerit Gruppe auch in Zukunft sichern.

Boehlerit steht als Hersteller von Schneidstoffen für die Metall-, Verbundwerkstoff-, Kunststoff- und Holzbearbeitung weltweit für höchste Fertigungsperfektion von Hartmetallen und Werkzeugen zum Drehen, Fräsen, Bohren, Stechen, Automotive Werkzeugtechnik für die Kurbelwellenbearbeitung sowie Hüttentechnik, und für den Bereich spanlose Formgebung und Verschleißschutz.


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Autor: Boehlerit

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