Lagersitzbearbeitungen mit Doppel-Winkelfräsköpfen von ROMAI

Doppel-Winkelfräsköpfe

Präzision um 90°

Linde Hydraulics fordert bei der Bearbeitung der Lagersitze für Schwenkwiegen von Hydraulikpumpen engste Toleranzen. Die Genauigkeit bei der zerspanenden Bearbeitung ist qualitätsrelevant und gewährleistet eine hohe Leistungsstärke und Effizienz der Pumpen. Für die hoch präzise Bearbeitung werden speziell ausgelegte Doppel-Winkelfräsköpfe von ROMAI eingesetzt.

Schwenkwiegen in Hydraulikpumpen dienen der stufenlosen Verstellung des Fördervolumens. Die Präzision solcher Bauteile einschließlich deren Lagerungen, wirkt sich direkt auf die Leistungsmerkmale wie Stellgenauigkeit, Leistungsstärke oder Lebensdauer, einer derart konzipierten Hydraulikpumpe aus. Linde Hydraulics, ein Geschäftsfeld der Linde Material Handling, gibt für deren Herstellung engste Toleranzen vor.

Die Genauigkeiten in Pumpengehäusen sind letztlich ein Ergebnis aus dem Gesamtsystem Maschine, Werkzeug und Spannvorrichtung. Um deren Präzision auch an die ansonsten unzugänglichen Werkstückbereiche mit den innen liegenden Lagerschalen zu bekommen, sind Winkelköpfe in sehr steifer und hoch genauer Ausführung notwendig. Die hier eingesetzten Doppel-Winkelfräsköpfe von ROMAI ändern die Bearbeitungsrichtung der Werkzeugspindel um 90° und ermöglichen den Einsatz von Scheibenfräsern, mit den jeweils auf den Radius der Lager-Halbschalen abgestimmten Durchmessern. Die Ausführung als Doppel-Winkelköpfe erlaubt eine quasi stirnende Bearbeitung der beiden, sich parallel gegenüberliegenden Halbschalen ohne Drehen der Winkelköpfe oder Werkstücke, in kürzester Zeit.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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