Kürzere Maschinenlaufzeiten durch CNC-Fräsen auf STL-Daten

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Die 3D Digitalisierung von unbekannten Geometrien wie Gussrohlingen oder aufgeschweißten Werkzeugreparaturen bietet zahlreiche Vorteile z.B. für die optimale Maschinen-Aufspannung, Aufmaß-Erkennung, Kollisionsprüfung und CNC-Fräsbahnoptimierung. Denn zeitverzögernde Arbeitsschritte durch Luftfräsen, Werkzeugbruch oder manuelles Nacharbeiten entfallen.

CNC-Fräsbahnoptimierung durch 3D Digitalisierung
Durch den robusten ATOS Messablauf können Teile mit Abmessungen von wenigen Zentimetern bis zu 5 x 3 Meter vor Ort schnell und zuverlässig innerhalb einer Stunde digitalisiert werden. Die ATOS-Ausgabedaten (STL- Oberflächendaten und IGES oder VDA-Schnittdaten) beschreiben die tatsächliche Form des vorliegenden Werkstücks/Rohlings und können direkt in viele CAM-Systeme wie Tebis, Delcam, Visi, etc. eingelesen werden.

CNC-Fräsen ohne Kollision und Korrektur
Basierend auf den digitalisierten Daten kann nun die bestmögliche Ausrichtung des Werkstückes / Rohlings erfolgen. Zudem können die Fräsbahnen bei idealen Schnittbedingungen und minimaler Bearbeitungszeit optimal berechnet werden. Da die Bauteilform komplett und digital vorliegt, kann auch eine lückenlose Kollisions- und Eingriffsberechnung vorgenommen werden. Dadurch ist sichergestellt, dass Rohlinge und Werkzeuge durchgängig ohne manuelle Aufsicht effizient, ohne Crash und Fräserbruch bearbeitet werden. Zeitraubendes „Luftfräsen“ entfällt, Korrekturen durch Materialaufschweißen und Nacharbeiten verringern sich ebenso wie Werkzeugkollisionen.

Reduzierung von Maschinenbelegzeiten mit dem ATOS 3D-Messsystem
Bei der CNC-Bearbeitung liegt im Digitalisieren der aktuellen Werkstückgeometrie nicht nur bei Gussrohlingen ein großes Einsparpotential. Die Maschinenbelegzeit für das Schruppen eines Werkzeuges kann sich durch diese Prozesskette um mehr als 50% verkürzen. Wichtig ist dabei aber nicht nur die Zeitersparnis, sondern vor allem auch der sichere und automatische Ablauf der Werkzeugherstellung. Zum Einsatz kommt dieser Ablauf u.a. zum optimierten Erstellen großer Werkzeuge bei Firmen wie Audi, Mercedes, BMW und VW, sowie bei namhaften Werkzeugzulieferern.

Autor: Redaktion

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