Kein Problem mit Korrosion

AluminiumzylinderDie HYDROPNEU GmbH aus Ostfildern bei Stuttgart stellt auf der Messe „Intec“ in Leipzig vom 24. bis 27. Februar 2015 spezielle Sonderzylinder vor, die sie für viele verschiedene Anwendungen in korrosiv wirkenden Umgebungen entwickelt hat; Halle 2, Stand C71

Der äußeren Bedrohung durch korrosive Umgebungsbedingungen standzuhalten gelingt herkömmlichen Zylindern nicht immer. Hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit aber auch Seewasserumgebung oder mangelnder Schutz vor Wind und Wetter sorgen dafür, dass beim „normalen“ Zylinder schnell der Lack ab ist. Betroffen sind auch zahlreiche industrielle Einsatzbereiche. Diese reichen von (Ab)Wasserarmaturen über die Lebensmittelindustrie, Prüfanlagen bis hin zu Klär- und Waschanlagen. Auch in der Papierindustrie, die häufig aggressive Flüssigkeiten einsetzt und bei Kränen für Elektrolyseanlagen reicht eine normale Lackierung zum Schutz nicht aus.

Hydropneu setzt bei den korrosionsfesten Zylindern deshalb je nach Bedarf und Einsatz auf korrosionsfeste Lackierungen mit mehreren Schichten von Speziallacken oder Beschichtungen aus korrosionsbeständigen Metallen wie Nickel. Bei einer schwefelsauren Atmosphäre werden beispielsweise die Kolbenstangen mit einem zweilagigen Keramiksystem überzogen. „Wenn auch das zum Schutz nicht ausreicht, produzieren wir Bauteile oder den ganzen Zylinder aus nicht rostenden Stählen“, erklärt Hydropneu-Geschäftsführer Rüdiger Hellstern. „Welches Edelstahl wir dann im Einzelnen verwenden ist wiederum abhängig von den speziellen Einsatzbedingungen. Auf diese müssen natürlich auch die Dichtungen abgestimmt werden. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein hochwertiges Produkt zu liefern, das auch bei ungünstigen Umgebungsbedingungen eine hohe Lebensdauer aufweist, wirtschaftlich arbeitet und für Sicherheit in der Produktion sorgt. “
Als Hydraulikmedium kommen bei korrosionsfesten Zylindern oft Flüssigkeiten auf wässriger Basis und biologisch abbaubare Öle zum Einsatz, die das Wasser in der Umgebung weitaus weniger stark gefährden als herkömmliche Hydrauliköle auf Mineralölbasis.

Simone Großpietsch

Autor: Simone Großpietsch

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