Frialit®-Degussit® Oxidkeramik – Beschleunigereinheit

BildWeltweit kommen Teilchenbeschleuniger sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in Medizin zum Einsatz. Dort ermoglichen Sie einen Blick auf die kleinsten Teilchen der Welt, ermöglichen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und eröffnen neue Therapieansätzte in der Krebstherapie.

Bekannte Einrichtungen sind das Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire (CERN) in der Schweiz mit dem Large Hadron Collider (LHC), das Deutsche Elektronen Synchrotron (DESY), das Heidelberger Ionenstrahl Therapiezentrum (HIT) und viele andere. Solche Einrichtungen setzen bevorzugt Keramik-Metall-Verbundbauteile aus FRIALIT-DEGUSSIT Hochleistungskeramik ein. Wegen Ihrer exzellenten Eigenschaften dienen diese Bauteile zur Hochspannungsisolation oder zur Strahlablenkung durch schnell gepulste Magneten.

FRIATEC produziert solche Keramik-Metall-Verbundbauteile in kundenspezifischen Dimensionen. Diese Bauteile aus Aluminiumoxid FRIALIT F99,7 und Metall zeigen dabei nur geringste Leck- und Ausgasraten, ideal für den Einsatz unter Ultra-Hochvakkuum (UHV) Bedingungen. Entsprechende Metallteile erlauben eine einfache Anbindung an weitere Komponenten. In der durch unsere Keramik isolierten Strahlenquelle werden Atome ionisiert und durch Hochspannung vorbeschleunigt. Danach gelangen die Teilchen in die Kreisbahnen des Synchrotrons, werden durch Magnetfelder auf ringförmige Bahnen gelenkt und in diesen Kreisbahnen stufenweise weiter beschleunigt. Durch Vakuumkammern aus FRIALIT-DEGUSSIT Oxidkeramik werden die Teilchen weiter fokussiert und abgelenkt.

Durch das Verlöten (Hartlötprozess) der Kupferelektroden mit den Ringen aus FRIALIT F99,7 entsteht eine hochfeste UHV-taugliche Beschleunigereinheit. Diese ermöglichen eine zuverlässige Strahlführung bei bester Hochspannungsfestigkeit.

  • geringste Desorptionsraten und Leckraten
  • ausheizbar bis 300°C
  • beste Isolationseigenschaften

Autor: Redaktion

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