eromobil®: Erste Hilfe bei Werkzeugbruch

Unkomplizierte Hilfe bei Waldmann & Weigl: Horizontal ausgerichtete Antriebswelle und dazu der eromobil® Schwingkopf in einer Radial-Erodiereinheit positioniert.

„Es passiert nicht oft, aber wenn, kann es einem schon die Schweißperlen auf die Stirn treiben“, verrät Heiko Kurz von RAGRA Herrmann & Kurz, wenn er von seinem letzten gebrochenen Gewindebohrer in einer großen Antriebswelle erzählt. ‚Erste Hilfe‘ bietet ihm dann Waldmann & Weigl mit dem eromobil® Metallerodierer.

Beim quasi letzten Arbeitsgang gebrochener Gewindebohrer, stirnseitig in einer Antriebswelle.

Die Fertigung von Innengewinden gehört in vielen Fällen zu den letzten Arbeitsgängen in einer langen Bearbeitungskette. So auch das stirnseitige M24-Gewinde im Fall einer bei RAGRA in Neckartenzlingen bearbeiteten Antriebswelle. Das Werkstück selbst ist typisch für das Unternehmen, das seit über 50 Jahren auf die spanende Bearbeitung von mittelgroßen Zeichnungsteilen bis immerhin vier Meter spezialisiert ist. „Wir arbeiten oft mit speziellen oder neuen Werkstoffen. Da stellen schon allein die Materialkosten einen entsprechend hohen Wert dar“, betont Geschäftsführer Kurz, der natürlich den Gesamtwert betrachtet, wenn am Ende einer langen Wertschöpfungskette, beim quasi letzten Arbeitsgang, ein Gewindebohrer bricht. „Beim Bearbeiten anspruchsvoller, vor allem langspanender Werkstoffe oder beim Einsatz neu entwickelter Werkzeuge und dann auch noch wie hier bei der Fertigung von Sacklochgewinden, kann das schon mal passieren“, kommentiert Kurz.

Schnelle Hilfe bietet dann Waldmann & Weigl mit dem eromobil® Metallerodierer. Für Kunden die kein eigenes Erodiergerät haben, kann das Stuttgarter Unternehmen, das zur Firma HandlingTech und damit zur Hutzel Gruppe gehört, Werkstücke bis 400 kg und bis zu einer Länge von vier Meter im eigenen Haus bearbeiten. Auf Wunsch oder bei größeren Werkstücken sorgen die Anwendungstechniker von Waldmann & Weigl natürlich auch vor Ort für unkomplizierte erste Hilfe. Die Antriebswelle von RAGRA wurde horizontal und der eromobil® Schwingkopf in einer Radial-Erodiereinheit ausgerichtet. Das Erodieren selbst dauerte nur wenige Minuten und das Werkstück war gerettet.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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