Erfolgreiches Forschungsprojekt: Prognose der Stabilität im Zerspanprozess durch Simulation

Forschungsprojekt

Forschungsprojektes VispaB

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes VispaB (Virtualisierung der spanenden Bearbeitung in der Maschinenentwicklung und der Prozessoptimierung) hat die Firma Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH als Mitinitiator und koordinierender Forschungspartner ihre Simulations-Kernkompetenz erweitert.

Mit den Forschungsergebnissen ist es nun möglich, für konkrete Zerspanprozesse die maximale prozessstabile Spantiefe über die Werkzeug- bzw. Spindeldrehzahl direkt zu berechnen, unter Berücksichtigung der gesamten Prozess- und Maschinendynamik. Dies erfolgt über eine sogenannte Stabilitätskarte. Gegenüber der in der Praxis schwierigen Interpretation von simulierten Nachgiebigkeitsfrequenzgängen bezüglich Zerspanleistung stellt diese Entwicklung einen Quantensprung dar.

Um die Stabilitätskartenberechnung herum hat HELLER eine neue Simulationskette gebildet mit dem Ziel, aus den Simulationsergebnissen direkt die Maschinenkomponenten zu identifizieren, die eventuell für Ratterschwingungen verantwortlich sind. Weil die sich daraus ergebenden konstruktiven Maßnahmen bereits in einer frühen Entwicklungsphase einer Werkzeugmaschine berücksichtigt werden können, stellt dies eine sehr kostengünstige Möglichkeit dar, die technischen Maschineneigenschaften zu optimieren. Ebenso liefern die Simulationsdaten Hinweise für konkrete prozessstabilisierende Maßnahmen.

Autor: Redaktion

Share This Post On