Elektrogreifer von Sommer-automatic: Impulsgreifer mit noch mehr Kraft und neuer Baugröße

GEP9004NC-B_kleinMit einer kompletten elektromechanischen Überarbeitung hat Sommer-automatic seine Impulsgreifer der Serie GEP9000 auf den neuesten Stand gebracht. Die Greifer bringen nun 30 % höhere Kräfte auf die Backen, zudem wurde die Baureihe um ein stärkeres Modell erweitert.

Vor rund zwei Jahren hat Sommer-automatic seine elektrisch angetriebenen Parallelgreifer der Serie GEP9002 auf den Markt gebracht und mit dieser technischen Innovation einen Volltreffer in der Automatisierungstechnik gelandet.

Jetzt legt der Greiftechnikpionier noch einmal nach und hat die Baureihe nicht nur elektromechanisch überarbeitet, sondern auch gleich noch um eine neue Baugröße erweitert. Die Impulsgreifer der Nachfolgeserie GEP9002-B bringen rund 30% höhere Greifkräfte auf die Backen und wurden zudem um eine neue Baugröße ergänzt. Mit Greifkräften bis 15 N bei den Ausführungen GEP9002NC-B und GEP9002NO-B und sogar bis 26 N bei der völlig neuen Baugröße GEP9004NC-B und GEP9004NO-B hat sich damit das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Trotz erhöhter Greifkräfte haben die Greifer aber nichts von ihrer enormen Geschwindigkeit eingebüßt: Sie schaffen noch immer bis zu unglaublichen 250 Zyklen pro Minute und sind bei ihrer Nenngeschwindigkeit von 200 Zyklen/min in der Lage, volle 30 Millionen Zyklen ohne Wartung zu bewältigen.
Auch das Funktionsprinzip ist gleich geblieben, denn nach wie vor arbeitet in den Greifern ein enorm verschleiffester Tauchspulen-antrieb. Allerdings haben die Ingenieure von Sommer-automatic die elektromagnetischen Eigenschaften der Spule optimiert, so dass sie bei unverändertem Energieverbrauch noch höhere Kräfte aufbringen kann. Auch die Kinematik wurde überarbeitet und ist nun sowohl robuster als auch leichtgängiger, so dass in der Folge höhere Kräfte auf die Backen übertragen werden können.

Minimaler Stromverbrauch

Die Impulsgreifer müssen nur während der Backenbewegung für maximal 35 Millisekunden bestromt werden und sind ansonsten praktisch stromlos. Die Greifer weisen damit eine hervorragende Energiebilanz auf und eignen sich für alle Automatisierungsaufgaben, bei denen es sowohl auf kurze Zykluszeiten als auch auf einen geringen Energieverbrauch ankommt – also vor allem in der Handhabung von Kleinteilen und bei großen Stückzahlen.

Mit der integrierten Steuerung machen die Impulsgreifer einen echten Plug&Play-Einsatz möglich. Dazu muss lediglich die 24-Volt-Stromversorgung und die Steuerleitung angeschlossen werden, und schon ist der Greifer einsatzbereit.

Auch eine Positionsabfrage per Hall-Sensor ist bereits integriert. Damit wird der Anbau und die Verkabelung von zusätzlichen Abfragesensoren überflüssig, und die Maschinensteuerung ist jederzeit über den aktuellen Zustand der Greifer im Bild. So ist mit geringstem Aufwand eine maximale Prozesssicherheit gewährleistet.

Mit den Impulsgreifern ist, anders als bei pneumatischen Systemen, keine Pneumatik-Infrastruktur erforderlich. Kostenträchtige Investitionen in Ventile, Leitungssysteme, Kompressoren und Armaturen werden überflüssig, und damit erhält der Anwender unter dem Strich eine außerordentlich kostengünstige Lösung für seine Greifaufgaben – eine langlebige, schnelle und energieeffiziente Greiftechnologie, die schnell einsetzbar ist und nur geringe Folgekosten mit sich bringt.

Autor: Redaktion

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