Durch Formbohren Werkstückkosten reduzieren

PWP- und PWP D-System

Das Formbohren mit dem PWP- und PWP D-System von Schwanog stellt eine ebenso effiziente wie Kosten sparende Lösung dar, weil nur die Hartmetall-Platte profiliert wird und nicht das komplette Werkzeug. Mit den individuell nach Zeichnung geschliffenen Platten können Bohrtoleranzen kleiner als plus/minus 0,02 mm realisiert werden. Das PWP D-System bietet durch breitere Wechselplatten die Möglichkeit, Bohrdurchmesser bis 28 mm zu fertigen. Das Formbohren ist auf allen Drehmaschinen sowie Fräs- und Bohrzentren einsetzbar. Die Stärke des Systems zeigt sich besonders bei Werkzeugversuchen wie etwa mit verschiedenen Hartmetallqualitäten. Das sonst übliche separate Einstellen nach dem Werkzeugwechsel entfällt komplett und macht solche Testphasen deutlich effizienter. Auch das Beschichten ist markant günstiger, da statt des gesamten Werkzeugs nur die Wechselplatte beschichtet wird. Durch das Formbohren lassen sich die Werkstückkosten um bis zu 40 Prozent reduzieren.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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