Bei Werkzeugbruch hilft erodieren, das Bauteil zu retten

„Bei Werkzeugbruch ist erodieren die sauberste Lösung, um den Werkzeugstumpf zu entfernen und das Bauteil zu retten“, resümiert Kurt Sonnenwald aus Erfahrung. In solchen Fällen greift er auf die Dienste der Waldmann & Weigl GmbH zurück, die mit ihrem eromobil® Metallerodierer schnell und rückstandsfrei hilft.

„Bei der Bearbeitung von Großteilen ist Vorsicht geboten und man hat immer mit Überraschungen zu rechnen“, erzählt Kurt Sonnenwald, der mit seinem Unternehmen, der Sonnenwald GmbH in Stuttgart/Vaihingen, auf die Bearbeitung von Bauteilen bis 8.000 Millimeter Länge und 710 Millimeter Drehdurchmesser spezialisiert ist. In der Regel sind es Einzelteile unterschiedlichster Art, von Antriebswellen über Maschinenspindeln oder Papierwalzen bis hin zu Edelstahlverdampfern. Ebenso groß ist die Bandbreite an Materialien, von Aluminium bis Titan. Bei besonders schwer zerspanbaren Werkstoffen mit hohem Werkzeugverschleiß oder bei oberflächengehärteten Bauteilen, kann es schon mal zu Werkzeugbruch kommen. „Glücklicherweise ist dies selten der Fall. Aber wenn es dann doch passiert, wäre der Schaden schon aufgrund des hohen Materialwertes enorm, gäbe es nicht die Möglichkeit des Erodierens“, betont Sonnenwald, der mit seiner langjährigen Berufserfahrung alle Tricks kennt: Angefangen vom mühseligen Herausklopfen, das nur bedingt und mit mäßigem Erfolg möglich ist, bis hin zum Ausbohren mit speziellen Vollhartmetallwerkzeugen, „die allerdings meist verlaufen, sprich zu stark abgedrängt werden“, ergänzt Sonnenwald.

Das Erodieren mit dem eromobil® Metallerodierer von Waldmann & Weigl ist dagegen eine zuverlässige Methode, mit der abgebrochene Werkzeuge, ohne Beschädigung des Werkstücks, minutenschnell entfernt werden können. Das mobile Erodiergerät ist flexibel verwendbar. Es kann in Säulen- oder Radialbohrmaschinen, in Bohrwerken und Magnetbohrständern, aber auch in CNC-Maschinen eingesetzt werden. Letzteres hat den Vorteil, dass man die großen Werkstücke nicht umspannen muss, und dass die Elektrode sehr genau ausgerichtet werden kann.

John Großpietsch

Autor: John Großpietsch

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