Baublies AG – Rolliertools en miniature

ATTA95GHNun, da fast jedes Smartphone dem Kunden auch in einer Mini-Version gefallen möchte und Downsizing in der Automobilindustrie kein Modewort mehr ist, wird deutlich: Miniaturisierung ist eine nachhaltige Entwicklung, ebenso wie das Rollieren, das sich als Feinbearbeitungsverfahren etabliert hat, um glatte und verfestigte Flächen herzustellen. Auf Mehrspindel-Drehautomaten und/oder bei der Bearbeitung kleiner Bauteile ist oftmals der Arbeitsraum für das Rollieren eingeschränkt. Für diese Fälle bietet die Baublies AG aus Renningen eine Reihe von Lösungen.

Kleine Bauteile aus harten und verschleißresistenten Werkstoffen sind gängige Begleiter in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, der Lebensmittelbranche oder der Medizintechnik. So werden beispielsweise Luer-Lock-Hähne, wie sie bei medizinischen Schlauchverbindungen vorkommen, in engen Toleranzen und mit sehr glatten, widerstandsfähigen Oberflächen gefertigt. Als verlässliche Methode zur Feinbearbeitung der konischen Luer-Lock-Bauteile hat sich das Rollieren herausgestellt. „Dank dieses spanlosen Verfahrens lassen sich äußerst glatte, verschleißfeste Oberflächen erreichen, die zusätzlich mit einer verfestigten Randschicht punkten. Sind besonders kleine Bohrungen zu bearbeiten, bietet Baublies eine Reihe von Werkzeugen in Durchmessern von 4 bis 12 mm an“, erläutert Berthold Dehner, Vertriebsleiter der Baublies AG aus Renningen.

Trotz geringem Platz ein Maximum an Leistung

Die Konusse, aber auch zu bearbeitende Bohrungen sitzen oftmals tief im Bauteil und werden auch mit unterbrochenen Schnitten auf Langdrehautomaten hergestellt. Nicht selten entstehen dabei sehr dünnwandige Bauteile oder werden extrem zähe Materialien verwendet. Um solche kleine Abmessungen sowohl in der Innen- als auch in der Außenbearbeitung zu rollieren, sind Sonderlösungen eher die Regel als die Ausnahme.

Baublies hat die vielfältigen individuellen Herausforderungen angenommen und im Laufe der Zeit eine umfangreiche Palette an kleinen Werkzeugvarianten entwickelt, mit denen sich auch noch so schwierige Rollieraufgaben einfach und wirtschaftlich meistern lassen. So gibt es sie in individuellen Längen, verschiedenen Werkzeugaufnahmen oder mit unterschiedlicher Rollenanzahl. Das nimmt den Druck aus der Produktion – im wahrsten Sinne: Wesentlich schonender kann somit durch das Rollieren die Bearbeitung vonstattengehen – und das selbst bei einer derart schwierigen Aufgabenstellung!“, so Berthold Dehner. Für besonders anspruchsvolle Bearbeitungen stehen auch Rollierwerkzeuge mit Innenkühlung zur Verfügung.

Autor: Redaktion

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