AS-Interface Diagnose: Alles im Blick

AS-iGuard_ProduktfotoAS-Interface stand schon immer für einfache Lösungen: es ist einfach, ein Netzwerk zu planen und aufzubauen (einfache Regeln für den Aufbau, exakt planbare Reaktionszeiten), es ist einfach, einen Slave an das Netzwerk anzuschließen (verpolsicherer Anschluss mit ‚Vampir‘-Kontakten, Stromversorgung bereits integriert), es ist einfach, den Slave im Netzwerk zu adressieren und in Betrieb zu nehmen (keine GSD erforderlich), es ist einfach, das Netzwerk im laufenden Betrieb zu ändern, zu erweitern und zu ergänzen.
Wer aber bewacht das AS-Interface Netzwerk auf wichtigen Maschinen und Anlagen? Wer stellt fest, dass sporadisch Störungen auftreten und wieviele? Wer meldet dem Anwender, dass die Zahl der Kommunikationsfehler langsam ansteigt und allmählich eine kritische Schwelle erreicht?

Für diese Aufgaben gibt es den „AS-iGuard“. Dieses Gerät wird einfach an das zu überwachende AS-Interface Netzwerk angeschlossen und hört den gesamten Kommunikations­verkehr passiv mit. Es benötigt, wie etwa ein Safety-Monitor auch, keine eigene Adresse. Die Sollkonfiguration des Netzwerkes wird per Knopfdruck eingelernt. Eine Auswahlmaske für die Alarmierung bestimmter Fehler kann aktiviert werden. Für die Inbetriebnahme des „AS-iGuard“ wird keine Konfigurationssoftware oder ähnliches benötigt, es ist also – wie alles bei AS-Interface – ganz einfach, die Netzwerküberwachung zu installieren.

Protokolliert und gemeldet werden die folgenden Ereignisse:
– Überschreitungen der Nenn-Zykluszeit,
– einfache Telegrammwiederholungen,
– dreifache Telegrammwiederholungen eines Slaves,
– fünffache Telegrammwiederholungen eines Slaves und
– Konfigurationsfehler.

Die Meldung erfolgt über einen potenzialfreien Kontakt, an den etwa eine Signalleuchte oder eine Hupe angeschlossen werden kann. Auf dem Gerät signalisieren LEDs, welcher Fehler zuletzt erkannt worden ist. Bei Telegrammwiederholungen und Konfigurations­fehlern wird im Protokoll auch der Slave, der an diesen Ereignissen beteiligt ist, aufgeführt.

Alle Ereignisse, die der „AS-iGuard“ detektiert, haben etwas mit der Netzwerk-Qualität zu tun: einfache Telegrammwiederholungen und kurze Überschreitungen der Nenn-Zykluszeit stellen, solange sie nur sporadisch vorkommen, keine Einschränkung der Betriebssicherheit eines AS-Interface Netzwerkes dar. Auch dreifache oder gar fünffache Telegrammwiederholungen werden vom Master noch toleriert und nicht gemeldet. Genau das macht es aber auch schwierig, sie zu erfassen und im Hinblick auf eine vorbeugende Wartung auszuwerten. Dies ist mit Hilfe des „AS-iGuard“ nun möglich.
Schließt man einen PC oder Laptop an den „AS-iGuard“ an (hierfür steht ein Schnittstellen-Konverter mit galvanischer Trennung als Zubehör zur Verfügung), dann kann man das gespeicherte Protokoll auslesen, archivieren und für die nähere Analyse ausdrucken. Man kann gleichzeitig mit Hilfe der kostenlos verfügbaren Software das aktuelle Geschehen auf dem Netzwerk online sichtbar machen.

Autor: ICS GmbH

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